Die Kellerdecke emissionsarm dämmen

Bei der Verlegung der Dämmplatten i Keller in einer Raumecke beginnen. Foto: IsoBouw
Einfaches Verlegen der emissionsarmen Dämmplatten. Foto: IsoBouw

Die Kellerdecke nachträglich mit emissionsgeprüften EPS-Platten dämmen

Soll ein älteres Haus nachträglich energetisch saniert werden, gehört das Dämmen der Kellerdecke zu den Maßnahmen, die auch Heimwerker sehr gut selbst ausführen können. Die EPS-Dämmplatten aus der Produktreihe „ECOline“ der Firma IsoBouw sind in ihren Emissionen geprüft und ausgezeichnet. Zusammen mit dem zementhaltigen Kombikleber „ECO CeilBond“ aus der gleichen Produktreihe bieten sie eine wohngesunde Dämm-Alternative.

Den Untergrund vorbereiten

Um den Untergrund für die Dämmmaßnahme gut vorzubereiten, müssen Unebenheiten auf der Decke ausgeglichen oder entfernt und gegebenenfalls sollte eine Grundierung aufgetragen werden, so dass er fest und tragfähig ist.

Einfaches und schnelles Verlegen

Die Dämmplatten mit einem Maß von 100 x 50 cm haben umlaufend Nut und Feder, so dass sie sehr einfach auch vom geübten Heimwerker verlegt werden können. Eine sichtseitige Fase, also ein leichtes Anschrägen der Kante, erleichtert die Montage zusätzlich und verhindert Wärmebrücken, da die Platten so sehr dicht gestoßen werden können.

Zunächst muss der Trockenmörtel, also der pulverförmige Teil des Klebers, in einem sauberen Gefäß mit Wasser klumpenfrei angerührt werden und anschließend 3 Minuten reifen bzw. in Ruhe stehen. Dann kann er mit einem Zahnspachtel von der Mitte aus vollflächig bis auf einen etwa 5 cm breiten Rand auf die Platte aufgetragen werden. Begonnen wird mit der Verlegung in einer Raumecke, wobei die Platten sehr dicht ineinander geschoben werden müssen. In der zweiten Reihe sollte mit einer halben Platte begonnen werden, um die Platten wie bei einem Mauerwerk im Verband zu verlegen und so Kreuzfugen zu vermeiden.

Unser Profi-Tipp
Wichtig ist, auf die Fluchtgenauigkeit zu achten! Die Fugen dürfen also nicht anfangen zu „tanzen“, sondern müssen immer eine gerade Linie bilden. Zum Zuschneiden der Platten sollte am besten ein Heißdraht-Schneidegerät verwendet werden. Kleinere Anpassungen, wie beispielsweise eine Aussparung für ein vertikales Rohr, können auch mit einem Messer vorgenommen werden, längere Schnittkanten aber sind besser mit dem Schmelzdraht herzustellen.

Die Kellerdecke dämmen: einfach und emissionsarm

Anrühren des Klebers, zum Beispiel "Ceil Bond" Foto: IsoBouw

Zunächst wird der zementhaltige Kleber in einem sauberen Gefäß in einem Mischungsverhältnis von 0,25 l bis 0,31 l je kg Trockenmörtel, klumpenfrei angerührt. Anschließend muss er 3 Minuten stehen, der Fachmann spricht von reifen. Nach dem Anrühren hat er eine pasteuse, standfeste Beschaffenheit, so dass er sich sehr gut verarbeiten lässt. Foto: IsoBouw

Anrühren des Klebers, zum Beispiel "Ceil Bond" Foto: IsoBouw
Kleber mit Zahnspachtel aufbringen und 5 cm-Rand lassen Foto: IsoBouw

Nun kann der Kleber mit einem Zahnspachtel, von der Mitte der Platte ausgehend, auf der Dämmplatte vollflächig verteilt werden, wobei ein etwa 5 cm breiter Rand bleibt, damit kein Kleber in die Fugen gerät. Foto: IsoBouw

Kleber mit Zahnspachtel aufbringen und 5 cm-Rand lassen Foto: IsoBouw
Bei der Verlegung der Dammplatten i Keller in einer Raumecke beginnen. Foto: IsoBouw

Danach kann mit dem Verlegen begonnen werden, sofern der Untergrund vorbereitet ist. Hierfür müssen Unebenheiten auf der Decke ausgeglichen oder entfernt und gegebenenfalls eine Grundierung aufgetragen werden, so dass der Untergrund fest und tragfähig ist. Mit der ersten Platte wird in einer Raumecke begonnen und entlang der hinteren Raumwand fluchtgenau verlegt. Foto: IsoBouw

Bei der Verlegung der Dammplatten i Keller in einer Raumecke beginnen. Foto: IsoBouw
Dämmplatten mit Nut und Feder sorgen für ein sauberes Verlegebild. Foto: IsoBouw

Wichtig ist, dass die Platten sehr dicht verlegt werden, so dass hier keine Wärmebrücken entstehen. Sowohl Nut und Feder als auch die umlaufende Fase der Platten bieten hier eine große Montagehilfe. Foto: IsoBouw

Dämmplatten mit Nut und Feder sorgen für ein sauberes Verlegebild. Foto: IsoBouw
Die Dämmplatten mit einem Heißdraht-Schneidegerät zurechtschneiden Foto: IsoBouw

Am einfachsten und saubersten lassen sich die EPS-Platten mit einem Heißdraht-Schneidegerät zuschneiden. Möglich ist auch das Schneiden mit einem Messer. Bei langen Schnittkanten kann dies jedoch zu Unebenheiten führen, die dann eine dichte Verlegung erschweren. Kleine Aussparungen hingegen können sehr gut mit einem Messer vorgenommen werden. Foto: IsoBouw

Die Dämmplatten mit einem Heißdraht-Schneidegerät zurechtschneiden Foto: IsoBouw
Die Dämmplatten im Verband verlegen Foto: IsoBouw

Um eine wirklich dichte Ebene herzustellen, sollten Kreuzfugen vermieden werden. Daher werden die Dämmplatten wie ein Mauerwerk im Verband verlegt. Die zweite Reihe (sowie die 4., 6. usw.) beginnen daher idealerweise mit einer halben Platte. Foto: IsoBouw

Die Dämmplatten im Verband verlegen Foto: IsoBouw

Unser Fazit

Das Verlegen der handlichen und leichten EPS-Platten ist auch für den heimwerker gut zu bewerkstelligen. Die Verwendung von „low emissions Styrol“ sorgt für deutlich minimierte Werte gesundheitsschädigender VOC-Emissionen, die durch das „Greenguard Gold“-Siegel bestätigt sind. Der vorgestellte Kleber ist leicht zu verarbeiten und reagiert auch langfristig flexibel auf Bewegungen im Untergrund, so dass Spannungsrisse vermieden werden.

 

Herstellerindex

ECO Dämmplatte 035 Wi / Di  https://www.isobouw.de

Kombikleber „ECO CeilBond“ https://www.isobouw.de

 

Über Nina Greve 23 Artikel
Dipl. Ing. Nina Greve arbeitet als freie Fachjournalistin in Lübeck und ist unter anderem für die Fachmagazine bauhandwerk, dach+holzbau sowie die DBZ tätig.