Fixierringe erleichtern die Montage der Kellerdeckendämmung

Die Fixierringe verhindern ein zu starkes zusammenpressen des Klebeschaums Foto: Saint-Gobain Weber
Die Fixierringe verhindern ein zu starkes zusammenpressen des Klebeschaums Foto: Saint-Gobain Weber

Vereinfachung bei der Dämmplatten-Montage mit PU-Klebeschaum durch weber FlexFix Fixierringe

Das nachträgliche Dämmen der Kellerdecke ist eine effektive Maßnahme, um den Energieverbrauch eines Hauses zu reduzieren. Da dies relativ einfach auszuführen ist, wird sie auch gerne von versierten Heimwerkern in Eigenleistung durchgeführt. Problematisch kann es werden, wenn diese Überkopfarbeit von einer Person allein ausgeführt werden muss. Das Ausrichten der Platten wird durch das Ausdehnen des Klebeschaums nämlich häufig erschwert. Grundsätzlich passiert es immer wieder, dass durch ein zu starkes Drücken der Platten gegen die Kellerdecke oder ein nachträgliches Verschieben der PU-Klebeschaum seine Haftung verliert. Durch das Drücken und Schieben wird nämlich die Matrix des Klebeschaums und somit die angesprochene Haftwirkung zerstört. Eine perfekte Verlegehilfe bieten dabei die weber FlexFix Fixierringe.

Die Fixierringe halten die Platten in Position

Die Ringe bestehen aus einer Aluminium-Legierung und haben einen Durchmesser von 40 mm. Sie sind einerseits sehr stabil, lassen sich aber dennoch durch Druck verformen. Auf ihrer Außenseite ist eine Klebeschicht aus Synthesekautschuk, die zunächst durch eine Folie geschützt ist. Nach dem Aufbringen des Klebeschaums auf die Platte, werden die Ringe auf die Platte geklebt. Dabei sind in der ersten Verlegereihe vier, in allen weiteren Reihen zwei Fixierringe pro Platte notwendig. Durch die schnelle Haftung der Ringe kann diese nun sehr einfach an der Decke fixiert werden. Die Fixierringe halten die Dämmplatten so, wie sie ausgerichtet wurden, auch wenn sich der Schaum noch weiter ausdehnt.

Unser Profi-Tipp

Werden Dämmplatten mit umlaufender Falz verwendet, muss nur die erste Platte mit vier Ringen fixiert werden. Bereits die zweite Platte wird dann an der kurzen Seite in die Falz der ersten Platte geschoben, so dass hier nur noch zwei Ringe an der gegenüberliegenden kurzen Seite notwendig sind. Dabei ist es allerdings wichtig, auf die Verlegereihenfolge zu achten, um keine Schwierigkeiten mit dem Einhängen zu bekommen. Die erste Plattenreihe muss von links nach rechts, alle folgenden Reihen müssen von rechts nach links verlegt werden.

Einfacher ist das Arbeiten mit Dämmplatten, die an den kurzen Seiten keine Falz haben, wie beispielsweise die EPS-Dämmplatte „weber.therm EPS“ mit BKNL-Kante. Diese werden an den kurzen Seiten stumpf gestoßen, weshalb es notwendig ist, in der gesamten ersten Reihe jede Platte mit vier Ringen zu fixieren.


Einfache Montage der Kellerdecken-Dämmung mit Fixierhilfe

Vorbereiten des Untergrunds Foto: Saint-Gobain Weber

Unter Umständen müssen zunächst grobe Vorsprünge sowie Verschmutzungen, die die Haftung der Platten vermindern, entfernt werden. Oft ist aber ein einfaches Abfegen des Untergrundes mit einem Handfeger ausreichend. Foto: Saint-Gobain Weber

Vorbereiten des Untergrunds Foto: Saint-Gobain Weber
Überprüfen der Haftzugfestigkeit Foto: Saint-Gobain Weber

Vor der Montage sollte dann, beispielsweise mit einem Fixierring, die so genannte Haftzugfestigkeit des Untergrundes geprüft werden: Den Ring dafür einfach an die Decke drücken und daran ziehen. Kreidende oder sandende Untergründe lassen sich bei Bedarf mit einer Grundierung verfestigen. Foto: Saint-Gobain Weber

Überprüfen der Haftzugfestigkeit Foto: Saint-Gobain Weber
Erst Klebeschaum auftragen, Fixierringe an den Plattenecken aufkleben Foto: Saint-Gobain Weber

Dann wird der Klebeschaum auf die Rückseite der Platte aufgetragen. Typischerweise wird hierfür rundherum am Rand entlang ein Klebeschaumwulst aufgebracht und die Fläche dazwischen mit einem M-förmigen Zickzackmuster ausgefüllt. Die Fixierringe werden dann von der Schutzfolie befreit und hochkant so auf die Platte gesetzt, dass sie nicht mit dem Schaum in Berührung kommen. Für die erste Reihe sind vier Ringe, jeweils in den Ecken der Platte, für die folgenden Reihen je zwei an der langen Plattenseite, die nicht an die bereits montierte Platte stößt, notwendig. Foto: Saint-Gobain Weber

Erst Klebeschaum auftragen, Fixierringe an den Plattenecken aufkleben Foto: Saint-Gobain Weber
Platte fluchtrecht unter der Decke ansetzen Foto: Saint-Gobain Weber

Die Platten werden an der Decke fluchtrecht, also parallel zur Kellerwand und ohne dass Versätze entstehen, verlegt. Am besten eignen sich Dämmplatten mit Nut und Feder nur an den Längsseiten, wie beispielsweise die Dämmplatte „weber.therm EPS BKNL“ von Saint-Gobain Weber. Die Dämmplatten können einfach stumpf gegen die kurze Seite angesetzt, an der langen Seite in die Nut eingeführt und gegen die Decke eingeschwenkt werden. Foto: Saint-Gobain Weber

Platte fluchtrecht unter der Decke ansetzen Foto: Saint-Gobain Weber
Platte an die Decke drücken Foto: Saint-Gobain Weber

Die Dämmplatten werden dann mit wenig Kraft gegen die Decke gedrückt und planeben, also so, dass eine ebene Fläche entsteht, positioniert. Die Fixierringe sorgen dafür, dass der Schaum nicht zu stark zusammengedrückt wird, die Platten aber sicher bis zum Erhärten des Klebeschaums in ihrer Position gehalten werden. Foto: Saint-Gobain Weber

Platte an die Decke drücken Foto: Saint-Gobain Weber
Platten planeben ausrichten Foto: Saint-Gobain Weber

Abschließend wird die Planebenheit der Platte mit einer Wasserwaage überprüft. Innerhalb der ersten fünf bis zehn Minuten sind noch leichte Korrekturen möglich. Foto: Saint-Gobain Weber

Platten planeben ausrichten Foto: Saint-Gobain Weber

Kellerdeckendämmung mit Fixierring im Video


Unser Fazit

Die Verwendung der „weber FlexFix“ Fixierringe erleichtert die Montage der Dämmplatten erheblich. Das Arbeiten wird, gerade für Einzelpersonen deutlich vereinfacht und gewährleistet zudem auch langfristig eine bessere Haftung der Platten an der Decke.

 

 

 

Über Thomas Wieckhorst 17 Artikel
Dipl.-Ing. Thomas Wieckhorst studierte Werkstoffwissenschaften und Neuere Deutsche Philologie an der Technischen Universität in Berlin. Er arbeitet als Chefredakteur der Zeitschriften bauhandwerk und dach+holzbau beim Bauverlag in Gütersloh und ist Autor mehrerer Architektur- und Baufachbücher.